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Haltung von Papageien

ein Bericht von Papageien-Aue.de

Wenn man sich die Lebensweise von Papageien in freier Natur vor Augen führt, so kann man daran gut erkennen, welche Voraussetzungen bestehen müssen, um die Tiere einigermaßen artgerecht in menschlicher Obhut zu halten. Natürlich bedeutet das nicht, dass Sie sich jetzt einen kleinen Schwarm Papageien kaufen und diesen danach umgehend in die "freie Wildbahn" entlassen sollten. Dem Grundbedürfnis der Vögel nach einem Zusammenleben mit Artgenossen, nach genügend Freiflugraum, nach Licht und frischer Luft sowie entsprechender Luftfeuchtigkeit und nach abwechslungsreicher Ernährung muss jedoch Rechnung getragen werden, damit sie sich wohlfühlen können.

Paarhaltung

Alle Papageien leben in ihren ursprünglichen Lebensräumen außerhalb der Brutzeit in kleineren Familienverbänden bis hin zu sehr großen Schwärmen zusammen. Dieser Schwarm hat zum einen eine soziale Funktion, zum anderen verschafft er dem einzelnen Tier Sicherheit, weshalb es sich - zumal bei fehlendem Sichtkontakt - durch laute Rufe der Anwesenheit der anderen Tiere versichert. Hinzu kommt die sehr enge Bindung an den einmal erwählten Partner, die meist lebenslang eingegangen wird.

Dies sollte sich jeder vor Augen halten, wenn er die Überlegung anstellt, einen Papagei allein zu halten. Wenn der Mensch zum Schwarm- bzw. Partnerersatz wird, kann das Bedürfnis des Vogels nach ständigem Sozialkontakt (jahrzehntelang und 24 Stunden am Tag) unmöglich befriedigt werden, weshalb sich die arteigenen Kontaktrufe bei Abwesenheit des Menschen mit Einsetzen der Geschlechtsreife der Vögel nicht selten zum Dauerschreien steigern. Dauerschreier sind somit nicht Tiere mit einem "Charakterfehler", sondern werden vom Menschen durch nicht artgerechte Haltung erst erzeugt. Dass eine Einzelhaltung eine schlechte Haltung ist, kann man auch an den vielen verhaltensgestörten Papageien sehen, die sich selbst rupfen - und zum überwiegenden Teil lebenslang nicht mehr davon ablassen, auch wenn sie nachträglich noch Artgenossen zugeführt bekommen.

Da in den meisten Fällen zur Gruppenhaltung nicht genügend Platz zur Verfügung steht, ist es empfehlenswert, zwei Vögel anzuschaffen, die sich bereits beim Züchter (oder auch beim Händler) als Paar zusammengefunden haben. Es ist nämlich nicht ganz einfach, Papageien zu verpaaren, da sie in ihrer Partnerwahl durchaus sehr wählerisch sind und - nicht anders als beim Menschen - recht große individuelle Zu-und Abneigungen bestehen.

Das immer wieder gern gebrauchte Argument, dass ein einzeln gehaltenes Tier dem Menschen gegenüber zahmer und zutraulicher wird, gehört ins Reich der Märchen. Wir halten keinen unserer "privaten" Papageien einzeln, sondern alle Tiere sind verpaart oder leben im Schwarm, und sämtliche Vögel sind dem Menschen ausgesprochen zugewandt, handzahm, spielfreudig und zudem sehr ausgeglichen. Die Tiere, die sprechen gelernt haben, "unterhalten" sich (zu unserer Erheiterung) nicht selten in Menschensprache miteinander.

Beim “Babywunsch” ist eine Zuchtgenehmigung immer erforderlich !!

Wer in Deutschland Sittiche oder Papageien züchten möchte, der muss bei der zuständigen Naturschutzbehörde eine Zuchtgenehmigung beantragen. Der zuständige Ortsveterinär überprüft das vorhandene Fachwissen des Zuchtanwärters in Hinblick auf Ernährung, Krankheiten und Unterbringung der Vögel.
Viele Vogelarten unterliegen einer strengen Schutzmaßnahme. Für einige Papageien gibt es eine Meldepflicht. Bei welcher Behörde die Meldung zu erfolgen hat, erfragt man am besten bei der zuständigen Stadt- oder Gemeindeverwaltung, weil dies je Bundesland unterschiedlich geregelt ist. Für besonders streng geschützte Vogelarten (Anhang A der Bundesartenschutzverordnung) bedarf es einer so genannten CITES- Bescheinigung, außerdem muss von der zuständigen Behörde bei Weitergabe eine Vermarktungsgenehmigung erteilt worden sein.

Unterbringung des Papagei in einer Voliere

Anmerkung von Frank Bauer:

Zuerst einmal eine gute Nachricht vorweg: Zum 01.03.2010 wurde in Niedersachsen die Gehegegenehmigung für Volieren bis 50 m² Grundfläche  abgeschafft. Wie es in anderen deutschen Bundesländern aussieht, ist bei der zuständigen Naturschutzbehörde zu erfragen.

Trotzdem muss immer noch vor dem Bau einer Voliere ein entsprechender Bauantrag gestellt werden und die Anzahl der untergebrachten Paare bei der zuständigen Naturschutzbehörde angezeigt werden. Hierbei ist es notwendig darauf zu achten, dass ein Mindestabstand zur Grundstücksgrenze von mindestens 3 Metern nicht unterschritten wird. Ansonsten ist der Eintrag einer Baulast auf Ihrem und dem Nachbargrundstück erforderlich. Um diese Unwegsamkeit zu umgehen, ist das Einhalten der 3 Meter zur Grundstücksgrenze zu empfehlen.

Allerdings sollte die Abschaffung der Gehegegenehmigung keine Motivation zum Bau völlig beengter Volieren sein. Im Sinne einer möglichst artgerechten Haltung sollte stets die größtmögliche Flugfläche zur Verfügung gestellt werden. Unter diesem Aspekt können die alten Normwerte aus der Zeit der Gehegegenehmigung als Orientierung dienen.

Für Papageien in der Größe eines Graupapageis reicht für den Freiflug eine Grundfläche von mindestens 8 m² bei 2 m Volierenhöhe. Bei den größeren Arten wie den Aras, Großer Gelbhaubenkakadu, Molukken- und Weißhaubenkakadu ist eine Grundfläche von mindestens 18 m² bei einer Volierenhöhe von 2,50 Metern erforderlich (ideale Länge beträgt 6 Meter bei 3 Meter Breite. Je länger desto besser). Diese Angaben von mir sind für Sie als Richtwert zu sehen, je mehr Platz zum Fliegen desto besser für Ihren Papagei.

Viele Innenvolieren sind mit Leuchtstoffröhren ausgerüstet. Besonders in den dunklen Wintermonaten halten sich viele Papageien im Innenbereich auf, wo sie über einen längeren Zeitraum zu wenig natürliches Sonnenlicht erhalten. Um einem Mangel an Vitamin D3 vorzubeugen, sind die herkömmlichen Leuchtstoffröhren zum Beispiel gegen “Arcadia “Bird Lamp auszutauschen, welche für genügend UVA und UVB-Licht sorgen. Vitamin D3 dient als Katalysator zur Aufnahme von Kalzium über den Verdauungstrakt in Knochen und Gefieder, was vor allem Krankheiten wie Rachitis vorbeugt.

Viele Papageien baden sehr gerne. Manche lassen sich mit einer Blumenspritze abduschen, andere bevorzugen eine große Badeschale. Ein Freiflug ist beim Volierenbau stets mit einzuplanen, denn für viele Vögel gibt es nichts schöneres als ein Bad im Nieselregen.

Eine Voliere sollte möglichst abwechslungsreich eingerichtet sein. Natürlich steht Zweckmäßigkeit wie ein gefliester Boden zur besseren Reinhaltung an erster Stelle, was allerdings nicht gleichbedeutend mit Sterilität ist. Alle Papageien haben einen ausgeprägten Spieltrieb, der mit wechselnden Ästen, Kletterbäumen und Kletterseilen befriedigt werden will. Auch sollte diverses Papageienspielzeug aus entsprechenden Hölzern nicht fehlen.

Stellen Sie regelmäßig die Voliere um. Dies verschafft den Papageien Abwechselung, die von Nachzuchten gerne angenommen wird. Bei älteren Wildfängen sieht dies unter Umständen anders aus, denn bei einigen Tieren stellt schon eine geringfügige Änderung des Reviers einen ungeheueren Stressfaktor dar. Dies ist besonders bei notwendigen Veränderungen im Zuchtraum zu beachten.

Käfig- und Volierengrößen als Richtwert

Bei der Auswahl des Käfigs bzw. der Voliere muss natürlich in erster Linie die Größe der gehaltenen Papageien berücksichtigt werden. Es leuchtet sicherlich jedem ein, dass die kleinen Agaporniden in Volieren geringeren Ausmaßes gehalten werden können als z.B. Aras mit ihrer großen Flügelspannweite. Und dass Vögel fliegen müssen um gesund zu bleiben, versteht sich von selbst!

Einen Anhaltswert bietet hier das "Gutachten über die Mindestanforderungen an die Haltung von Papageien" vom 10. Januar 1995. Es kann auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz eingesehen werden. Bezüglich Käfig-/ Volierengrößen ist dort folgendes verzeichnet:

 

Gesamtlänge der Vögel

Volierenmaße Länge/Breite/Höhe

Schutzraum-
grundfläche

Sittiche

bis 25 cm

1,0 x 0,5 x 0,5 m

0,5 m²

über 25 bis 40 cm

2,0 x 1,0 x 1,0 m

1,0 m²

über 40 cm

3,0 x 1,0 x 2,0 m

2,0 m²

Kurz-
schwänzige Papageien

bis 25 cm

1,0 x 0,5 x 0,5 m

0,5 m²

über 25 bis 40 cm

2,0 x 1,0 x 1,0 m

1,0 m²

über 40 cm

3,0 x 1,0 x 2,0 m

2,0 m²

Aras

bis 40 cm

2,0 x 1,0 x 1,5 m

1,0 m²

über 40 bis 60 cm

3,0 x 1,0 x 2,0 m

1,0 m²

über 60 cm

4,0 x 2,0 x 2,0 m

2,0 m²

Loris

bis 20 cm

1,0 x 0,5 x 0,5 m

0,5 m²

über 20 cm

2,0 x 1,0 x 1,0 m

1,0 m²

Natürlich handelt es sich hierbei um absolute Mindestgrößen, wobei die einzelnen Bundesländer diese Mindestgrößen durchaus nach oben korrigiert haben können. In Niedersachsen sind zum Beispiel bei Einzel- und Paarhaltung folgende Volierenmaße vorgeschrieben (je weiteres gehaltenes Paar sind sie um 50% zu erweitern):

 

Gesamtlänge der Vögel

Volierenmaße Länge/Breite/Höhe

Schutzraum-
grundfläche

Sittiche

bis 40 cm

3,0 x 1,5 x 2,0 m

1,0 m²

über 40 cm

4,0 x 2,0 x 2,0 m

2,0 m²

Kurz-
schwänzige Papageien

bis 25 cm

3,0 x 1,5 x 2,0 m

1,0 m²

über 25 bis 40 cm

4,0 x 2,0 x 2,0 m

1,0 m²

über 40 cm

6,0 x 3,0 x 2,5 m

2,0 m²

Aras

bis 60 cm

4,0 x 2,0 x 2,0 m

1,0 m²

über 60 cm

6,0 x 3,0 x 2,5 m

2,0 m²

Loris

alle Loris

3,0 x 1,5 x 2,0 m

1,0 m²

Auskunft über die für Ihre Papageien gültigen Volierenmindestmaße und sämtliche zu beachtende weitere Einzelheiten gibt das zuständige Landesministerium bzw. der für Ihren Wohnort zuständige Amtstierarzt.

Da von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich verfahren wird, können an dieser Stelle nicht sämtliche Einzelheiten aufgeführt werden. Es muss jedem Papageienhalter klar sein, dass die gängige Vorstellung, einen Graupapagei in einem (das Wohnzimmer zierenden) kleinen runden Käfig einzusperren, durchaus gegen geltendes Recht verstößt - von ethischen Gesichtspunkten einmal ganz abgesehen.

Nach wie vor gilt: Je größer die Volieren sind, desto wohler werden sich Ihre Tiere fühlen ! Ideal ist natürlich eine große Außenvoliere in Verbindung mit einer etwas kleineren Innenvoliere (eine gängige Ara-Außenvoliere hat z.B. die Abmessungen 7,0 x 3,50 x 2,50 m, die Innenvoliere 6,0 x 2,0 x 2,50 m). Für Graupapageien, kleine Kakadus, Mohrenkopfpapageien u.ä. können die Abmessungen entsprechend kleiner gehalten sein (also etwa 3,00 x 2,00 x 2,00 m), für Agaporniden natürlich noch kleiner.

Sollte in Ihrer Wohnung der zur Verfügung stehende Platz derartige Volierenabmessungen nicht zulassen, ist die Gewährung von täglich mehrstündigem Freiflug unabdingbar ! Auch wenn Sie Ihren Tieren große Volieren zur Verfügung stellen können, sollte ab und an Freiflug möglich sein. Sollten Sie dagegen die Tiere ausschließlich in Außenvolieren halten wollen, so muss ein beheizbarer Schutzraum vorhanden sein.

Voliereneinrichtung

Natürlich müssen die Volieren auch "eingerichtet" werden, um den Papageien Möglichkeiten zum Klettern, Nagen und Spielen zu geben. Hierzu eignen sich Baumwurzeln, dicke und dünne Naturäste, dicken Taue und anderes Beschäftigungsmaterial, wie z.B. Holzspielzeug (wobei darauf geachtet werden muss, dass dieses mit Lebensmittelfarbe gefärbt wurde und keine giftigen Holzschutzmittel enthält). Dass die "Einrichtung" öfter einmal verändert und erneuert werden sollte, versteht sich von selbst.

Zur Voliereneinrichtung gehören natürlich auch eine ausreichende Anzahl an Edelstahl- oder Keramiknäpfen für Futter und Wasser sowie ein flaches Badebecken. Daneben werden sanfte Duschen mit lauwarmem Wasser aus einer Pflanzenspritze von einigen Papageien sehr genossen, andere wiederum nehmen Reißaus. Diese bevorzugen dann das Bad im Badebecken. Wie auch immer es der Vogel mag, eines von beidem sollte stets angeboten werden. All diese Behältnisse müssen täglich mindestens einmal gründlich gereinigt werden.

Unterbringung des Papagei in der Wohnung

Je nach Art und Größe benötigen Papageien sehr viel Platz. Bei Käfighaltung sollten sie die Möglichkeit haben, ihre Flügel auszubreiten und sich ausgiebig strecken zu können.

Anmerkung von Frank Bauer:

Außerdem freuen sich die gefiederten Hausbewohner, wenn sie ein paar Stunden Freiflug außerhalb ihres Käfigs genießen können, dies würde ich als Muss betrachten. Allerdings nur unter Aufsicht, denn wie schnell ist ein Elektrokabel durchgebissen oder die Bleischnur aus der Gardine angeknabbert. Dies sind zwei der häufigsten Todesursachen in den eigenen 4 Wänden. Falls Sie bemerken, dass der Vogel an der Gardinenschnur herumknabbert, bitte gehen sie SOFORT zum Tierarzt. Eine Bleivergiftung kann im frühen Stadium noch behandelt werden; wenn sich erste Vergiftungssymptome einstellen kann es bereits zu spät sein. Näheres zu diesem Thema finden sie hier.

Der Raum indem sich die Vögel aufhalten, sollte täglich gelüftet werden. Nicht nur dass es auch für den Menschen in einer muffigen Bude recht ungemütlich erscheint, das gleiche gilt auch für Ihren Vogel. Die Tiere benötigen wie wir täglich Frischluft, wobei Durchzug zwingend zu vermeiden ist. Auch sollte darauf geachtet werden, dass sich in dem Raum kein Schimmel in den Ecken und an den Wänden bildet. Denn allein dieser Zustand kann neben schlecht gelagerten Körnerfutter für den Papagei schwere gesundheitliche Konsequenzen wie Aspergillose und Kropfentzündungen nach sich ziehen.

Die Umgebung im Käfig oder der Voliere sollte reizvoll gestaltet sein, Spiegel und Plastikvögel gehören dort nicht hinein. Ebenso sollte auf Plastikstangen verzichtet werden. Käfig, Voliere und Freisitze sollten mit Naturästen ausgestattet sein, denn Papageien knabbern gern die frische Rinde ab. So haben sie eine sinnvolle Beschäftigung, außerdem ist die Rinde gesund. Allerdings ist jeder frische Ast vor dem Einbringen in den Käfig oder Voliere zu reinigen, da sich in der ungereinigten Rinde viele gesundheitsschädliche Schmutzpartikel wie Ruß- oder Abgasrückstände befinden.

Des weiteren sollte außerhalb des Käfigs ein Kletterbaum aus Naturhölzern mit Rinde aufgestellt werden (Reinigung vorher nicht vergessen !!). Hierbei eignen sich besonders Äste von Weide oder Obstbäumen. Außerdem dient dies auch dem Schutz des Mobiliars, denn schon manches Bücherregal oder teure Sitzgruppe wurde vom starken Papageienschnabel fachmännisch zerlegt.

Licht, Luft und Feuchtigkeit

Auch wenn Papageien viel Licht benötigen, darf eine Voliere nicht so aufgestellt werden, dass die Vögel täglich stundenlang durch eine Glasscheibe hindurch (und womöglich ohne jegliche Rückzugsmöglichkeit) von der Sonne "gebraten" werden und natürlich sollte auch Zugluft vermieden werden.

Anmerkung von Frank Bauer:

Tieren, denen eine Außenvoliere zur Verfügung steht, werden in der Regel genügend (Sonnen-)Licht und frische Luft bekommen und auch die Luftfeuchtigkeit wird meist ausreichend hoch sein. Bei ausschließlich in der Wohnung gehaltenen Papageien muss jedoch darauf geachtet werden, dass ggf. eine Tageslicht-Lampe (z.B. Arcadia “Bird Lamp”) zum Einsatz gebracht wird, um die Tiere mit genügend Helligkeit zu versorgen. Außerdem sollte regelmäßig gelüftet werden, wobei allerdings darauf zu achten ist, dass kein Durchzug entsteht.

Wichtig ist, dass der Halter für genügend Luftfeuchtigkeit (60 - 70%) im Raum sorgt. Trockene Luft kann zu Juckreiz führen und Vögel zum Rupfen animieren. Frische Luft und viel Licht ist ebenfalls wichtig, Zugluft ist auf jeden Fall zu vermeiden. Um für das richtige Klima im Papageienzimmer zu sorgen, empfiehlt sich der Einsatz eines Luftwäschers. Das Gerät filtert den feinen Gefiederstaub aus der Luft, und sorgt nebenbei für weniger Schmutz in den Schränken und Mobiliar. Des weiteren schont es die Luftsäcke ihres gefiederten Freundes.

Die Umgebungstemperatur im Innenraum sollte bei akklimatisierten Vögeln 15°C nicht unterschreiten. Wenn die Tiere das ganze Jahr über bei Wind und Wetter den Freiflug aufsuchen durften, dann ist auch im Winter bei Minusgraden ein kurzzeitiger Ausflug in den Freiflug möglich sein. Aber nur, wenn die Vögel sich den tiefen Temperaturen aussetzen wollen.

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