Willkommen in der Casa del Graupi
Counter

 

 

Infos zum Papageienkauf

ein Bericht von Frank Bauer

Beachten Sie bitte, dass es für Privatpersonen nur eine Empfehlung geben kann: Schaffen Sie sich besser keinen Papagei an.
Wenn doch - dann werden Sie ein großes Areal, Zeit und eine ausreichende Menge an Finanzmitteln investieren müssen.”


Zu Beginn meines Berichtes möchte ich auf dieses Zitat meiner Züchterkollegin Petra Schmeling (www.papageien-hobbyzucht.de) zurückgreifen, da es viele Fragen im Vorfeld des Papageienkaufs zu beantworten gilt.  Ich versuche in diesem Kapitel die wichtigsten Aspekte aufzugreifen, um für jeden Papageieninteressenten eine möglichst selbstkritische Beurteilung der eigenen Situation zu gewährleisten.

Einen Papagei sollten Sie sich nicht spontan anschaffen, denn in Ihrem Leben wird sich mit dem neuen Hausbewohner einiges ändern. Die nachstehenden Informationen sollen Ihnen behilflich sein, damit es Ihrem Vogel gut geht und Sie viel Freude mit ihm haben.

Meine Motivation an diesem Kapitel ist es, dass sich Verkaufsannoncen im Internet wie z.B. “Aufgrund von Zeitmangel müssen wir leider schweren Herzens unseren einjährigen Graupapagei verkaufen”, oder “Wegen Vogelstauballergie und Problemen mit dem Nachbarn müssen wir uns leider von unserem Papagei trennen” in Zukunft auf ein Minimum reduzieren. Dies sind zwei klassische Fälle von mangelhafter Vorüberlegung vor dem Papageienkauf.

Grundsätzliches vorweg !!

PAPAGEIEN UND SITTICHE HABEN ABSOLUT NICHTS IN EINEM RAUCHERHAUS- HALT VERLOREN !!

Es ist bereits viel über die Gefahren des Passivrauchens für den Menschen berichtet worden, einen Papagei trifft das Passivrauchen doppelt hart. Das Nikotin sammelt sich in seinen Luftsäcken und führt daher schnell zu Gesundheitsschäden. Die Schadstoffe Nikotin und Teer können im Luftsack nicht wie beim Menschen abgebaut werden, da der Vogel nicht über die Möglichkeit des Abhustens verfügt.

PAPAGEIEN MÜSSEN FLIEGEN KÖNNEN !!

Der gesamte Organismus des Papageis ist auf das Fliegen ausgelegt. Leider ist es bei einigen sogenannten “Papageienliebhabern” gängige Praxis, ihren gefiederten Hausgenossen die Schwungfedern ganz oder teilweise zu stutzen. Dabei wird gerne das Argument benutzt, das mit dieser Maßnahme das Mobiliar geschützt werden soll.

Diese Menschen ahnen gar nicht, was sie ihren Vögeln antun. Es wäre so, als würde der Mensch durch Fußfesseln am Laufen gehindert werden, welches eines unserer Grundbedürfnisse zur Fortbewegung ist. Oftmals zeigen sich durch diese Verstümmelung andere psychische Auffälligkeiten wie Federrupfen oder Apathie. Auch wird dadurch das Risiko einer Aspergilloseerkrankung erhöht, da der komplette Atmungstrakt auf das Fliegen ausgelegt ist.

Ein Papagei hat seinen eigenen Kopf

Jeder Papagei hat seinen eigenständigen Charakter! Deshalb ist es sehr schwierig, pauschal gute Ratschläge zu geben. Es passiert häufig, dass der eine Vogel nicht das macht, was z.B. ein anderer wiederum perfekt beherrscht. Es ist wie bei uns Menschen; jeder Vogel hat seine individuellen Talente, die ganz speziell vom Papageienhalter gefördert werden müssen. Auch die Fähigkeiten des Sprechens, Pfeifens oder Imitierens sind bei jedem Vogel unterschiedlich gewichtet.

Überlegungen vor dem Kauf

Wer ein Tier erwirbt, sollte nie unüberlegt oder spontan einem Wunsch nachgeben. Schon gar nicht sollte man sich ein Tier als Statussymbol anschaffen, dies wäre die absolut falsche Motivation. Der Mensch übernimmt eine große Verantwortung, denn einige Tierarten werden sehr alt. Dies trifft besonders auf Papageien zu.

Besonders unter den Papageien gibt es hochintelligente und sehr sensible Arten, die auf falsche Haltungsbedingungen mit schweren Verhaltensstörungen reagieren können. Es bedarf eines großen Fachwissens, welches man sich unbedingt im Vorfeld durch entsprechende Fachbücher oder Kontakte zu erfahrenen Züchtern aneignen sollte. Viele durch Unwissenheit entstandene Fehler im Umgang und Haltung der Tiere sind absolut vermeidbar.

Papageien machen Schmutz und sorgen für Geräusche

Papageien sorgen für Verunreinigungen. Futterreste, Federn und Teile des Einstreus finden sich nicht selten außerhalb des Käfigs, so dass ein Staubsauger stets griffbereit gehalten werden sollte. Für Zimmervolieren empfehle ich deswegen die Einlage von Zeitungspapier, welches in das Auffangblech unter dem Kotschutzgitter verlegt wird. Diese kann problemlos täglich gewechselt werden.

Des weiteren empfindet nicht jeder die Lautäußerungen von Papageien als angenehm. Empfindliche Nachbarn könnten sich dadurch gestört fühlen, deshalb sollten die freifliegenden Stunden (nicht unbedingt zu früh am  Morgen oder um die Mittagszeit) reguliert sein. Also auch hier ist ein freundschaftlicher Kontakt zum Nachbarn hilfreich.

Mögliche Allergien auf Gefiederstaub

Alle Papageien und Sittiche bilden Gefiederstaub. Selbst bei penibler Reinhaltung werden sich stets Staubpartikel und kleinste Federn in der Luft befinden und sorgen für eine feine Staubschicht auf Möbeln, Sitzgelegenheiten und Bodenbelägen. Nicht wenige Menschen reagieren allergisch auf diese Staubpartikel, und so kommt es häufig vor, dass der gerade erst erworbene Vogel wieder verkauft werden muß. Um diesem traurigen Schicksal vorzubeugen, sollten sich alle Familienmitglieder auf eine mögliche Gefiederstauballergie vorher untersuchen lassen. Dies ist unbedingt VOR dem Papageienkauf mit dem Arzt abzuklären.

Um in der Wohnung die Staubbelastung nachhaltig zu senken, empfiehlt sich der Einsatz eines Luftwäschers. Als praktisches Beispiel nenne ich ein Gerät der Firma Venta (Modell LW 24 für Räume bis 34 m²). Diesbezüglich gibt es natürlich auch andere Anbieter. Auch ein Ionisator ist empfehlenswert.

Papageien sind keine Einzelgänger (“Ein Papagei ist kein Papagei !”)

Papageien sollten stets paarweise gehalten werden. Ich betrachte die Haltung eines Einzelvogels als schlichte Tierquälerei, denn der Mensch kann trotz intensiver Pflege niemals die sozialen Grundbedürfnisse dieser hochintelligenten Tiere abdecken. Deshalb ist weit vor der Anschaffung zu klären, ob die örtlichen Platzverhältnisse einen zweiten Vogel derselben Art gestatten. Auch Papageien die paarweise gehalten werden, akzeptieren ihren Pfleger als Teil der Gruppe an und werden ihm und den restlichen Familienmitgliedern gegenüber sehr zahm. Obwohl es vorkommen kann, dass es reine “Frauen- und Männervögel” gibt, die mit dem jeweils anderen menschlichen Geschlecht sehr wenig anfangen können und oftmals auch aggressiv reagieren.

Sittiche und Papageien sind Schwarmvögel. Denken Sie beim Kauf stets daran. Ein einzelner Vogel wird nicht glücklich, auch wenn Sie ihm noch so viel Zeit schenken. Kein menschlicher Partner kann ihm den Artgenossen ersetzen.

Heike Mundt (www.papageienpark-bochum.de/) :
Es wird sicherlich einige Leute geben, die an dieser Stelle empört auf ihren Vogel verweisen, den sie schon soundsoviel Jahre lang allein halten und der doch so glücklich und zufrieden ist ... Ob sie wissen, dass die erzwungene Einsamkeit die durchschnittliche Lebenserwartung ihres Tieres um bis zu 50 Prozent verringert? Ob sie sich schon einmal gefragt haben, warum sich ihr Schützling manchmal Federn ausreisst? Nein, Flöhe hat er nicht, er ist verzweifelt und hat kaum Möglichkeiten, dieses auszudrücken. Dass dieses arme Tier auf Frauchens Arm kopuliert, kann peinlich werden, wenn Besuch da ist - dann wird er schnell wieder in seinen Käfig gesperrt.

Ein Papagei sucht sich seinen Partner selbst aus. Wenn sich ein Paar gefunden hat, dann bleiben sie zeitlebens zusammen. Erst durch den Tod eines Partners werden sich die Vögel einem neuen Artgenossen zuwenden.

Hat er keinen Artgenossen, wird er seine Zuneigung einem Familienmitglied widmen. Das kann dazu führen, dass er seinen "Partner" von nun an immer um sich haben will und ihn vor anderen verteidigt. Bei zwei oder mehreren Vögel brauchen sie sich keine Sorgen zu machen, wenn Sie mal keine Zeit haben. Die können sich dann wunderbar mit sich beschäftigen.

Wichtig hierbei ist noch zu erwähnen, dass man sich stets Papageien derselben Art anschaffen sollte, wenn es sich um zwei Vögel handeln soll. Der Blick in den eigenen Spiegel hilft dabei ungemein: Möchte ich mich als Mensch  mit einem Affen unterhalten?

Heike Mundt (www.papageienpark-bochum.de/) :
Kein Mensch möchte den Rest seines Lebens mit einem Affen verbringen - auch nicht, wenn es ein besonders lieber Affe ist, der einen rund um die Uhr mit Futter versorgt. Was das mit Papageien zu tun hat? Diesen Vögeln hat die Natur einen starken Partnerinstinkt gegeben. Ein Papagei sehnt sich nach dem Leben mit Artgenossen. Mag der menschliche Partner noch so liebevoll sein: Fliegen und Eier legen kann er nicht, er ist immer nur Notlösung, niemals Ersatz für den Artgenossen.

Papageien werden nicht selten älter als 50 Jahre alt. Dies sollte man beim Kauf immer im Hinterkopf behalten, denn es wird mit solch einem Tier ein Freund für’s Leben erworben. Selbst wenn Sie einen Papagei paarweise halten; er gewöhnt sich mit der Zeit auch sehr an seinen Besitzer, da dieser von ihm als Mitglied des Schwarms anerkannt wird. Eine Trennung von seinem Pfleger bedeutet stets einen Verlust für das Tier, welcher individuell verarbeitet wird. Nicht selten kommt es dann beim neuen Besitzer zu Verhaltensauffälligkeiten wie Federrupfen oder apathischem Verhalten. Im Interesse des Tieres sollten Sie sich daher genau überlegen, ob ein Papagei einen dauerhaften Platz in ihrem Leben hat.

Woran erkenne ich den gesundheitlichen Zustand eines neu erworbenen Papageis ?

Wenn ein neu erworbener Vogel den Einzug in sein neues Heim antritt, ist dies neben der allgemeinen Freude seines neuen Halters auch mit einer gewissen Sorge verbunden. Ich stelle mir dabei stets die Frage, ob denn mein neuer gefiederter Freund auch wirklich gesund ist ? Kann ich sicher sein, auch wenn der Vogel ein tolles Gefieder aufweist und auch sonst sehr lebendig ist ? Die Antwort lautet ganz klar “NEIN” ! Ein tadelloses Aussehen verstehe ich als eine Grundvorraussetzung für den Kauf, aber in den Vogel hineinsehen kann ich nicht.

Zuerst einmal beruhigt es im ersten Ansatz, wenn ich die Herkunft des Vogels und seinen Züchter gut kenne. Wenn ich vorab weiß, dass dieser seinen Bestand regelmäßig vom Tierarzt untersuchen lässt und er mir für den neuen Vogel sämtliche negativen virologischen und bakteriellen Untersuchungsergebnisse mitliefert, dann stellt sich für mich schonmal kein allzu großes Gesundheitsrisiko dar. Trotzdem möchte ich hier nicht verschweigen, dass stets ein gewisses Restrisiko verbleibt. Aus diesem Grund sollte jeder neu erworbene Vogel für ca. zwei bis drei Wochen in Quarantäne verbleiben und während dieser Zeit nicht mit dem vorhanden Bestand in Kontakt kommen. Eine aktuelle molekularbiologische Untersuchung der Federn auf PBFD, Polyoma und Circoviren sowie auf Chlamydien (Kloakenabstrich oder Kot) sollte vorliegen oder ist sofort zu veranlassen.

Wenn ich den Züchter und seine Pflege- und Haltungsbedingungen nicht kenne, dann MUSS aus meiner Sicht der neu erworbene Vogel zwingend in Quarantäne, wenn ich nicht vorsätzlich die Gesundheit meines vorhandenen Vogelbestandes gefährden möchte. Hierbei ist im ersten Ansatz eine Kotprobe sowie eine Gefiederprobe mit Blut des Vogels an ein Virologisches Institut (z.B. Tauros Diagnostik in Bielefeld) zu schicken, um diese auf Polyoma, PBFD und Chlamydien zu untersuchen. Erst wenn ein negatives Untersuchungsergebnis vorliegt und der Vogel einen gesunden Eindruck vermittelt, kann der neue Vogel dem vorhandenen Bestand zugeführt werden. Ein minimales Restrisiko besteht allerdings immer, deswegen wäre eine weitere Untersuchung im Abstand von ein bis zwei Monaten zu empfehlen.

Den meisten Tieren sieht man eine etwaige Krankheit nicht an, da sie bei ihnen noch nicht ausgebrochen ist. Manche Vögel sind zeitlebens Träger eines bestimmten Virus, an dem sie selbst nie erkranken. Nur sie selbst sind hoch ansteckend (Wirtsträger) für andere Vögel, wenn sie mit ihnen in Berührung kommen. Deshalb gilt für mich stets “Vorsicht ist besser als Nachsicht”, denn ich selbst würde mir die meisten Vorwürfe  machen, wenn meine Graupis durch zuviel Sorglosigkeit krank werden würden. Ein kleiner redaktioneller Auszug zum Thema Krankheiten finden sie hier auf meiner Site.

Bei den hohen Preisen die heutzutage für einen Papagei bezahlt werden, ist eine Ankaufsuntersuchung beim Tierarzt ratsam. Vor allem wenn man züchten möchte, ist bei teuren Araarten oder Kakadus eine Endoskopieuntersuchung der inneren Geschlechtsorgane sehr aufschlussreich.

Welcher Vogel passt zu mir ?

Unter den Papageien sind sehr farbenfrohe Exemplare zu finden. Doch sollte man sich beim Erwerb von Papageien nicht ausschließlich vom Auge leiten lassen. Viele Papageien stellen an die Pflege und Haltung spezielle Anforderungen, die zwingend zu beachten sind.

Vor allem die wunderschönen Aras und große weiße Kakadus haben eine sehr laute Stimme. Diese beiden Arten haben absolut nichts in einer kleinen Mietwohnung verloren, da sie genug Platz für den täglichen Freiflug benötigen. Hier kann man ausschließlich von Volierenhaltung als einzig verantwortungsvolle Haltungsbedingung sprechen. Vor allem sollte die individuelle Wohnungssituation bei der Auswahl eines Papageis unbedingt berücksichtigt werden.

In Mietwohnungen könnte die Tierhaltung generell problematisch werden, deshalb bitte vorher den Vermieter und ggf. die Nachbarn um Erlaubnis fragen.

Wofür entscheide ich mich ? Eine Naturbrut ? Oder nicht doch lieber eine Handaufzucht ?

Eine Handaufzucht stellt einen bedeutsamen Eingriff in die Entwicklung des Tieres dar. Sollte es unbedingt eine Handaufzucht sein, so achten Sie darauf, dass diese stets im Geschwisterverbund beziehungsweise in einer gleichaltrigen Jugendgruppe möglichst mit Artgenossen durchgeführt wurde, und dass diese nicht vor der 6. Woche begonnen hat. Dies ist unabdingbar für eine gute Sozialisation unter Papageien. Oft sind junge Papageienbabys durch zu frühe Handaufzucht fehlgeprägt durch den Menschen und es kann beim Eintritt in die Geschlechtsreife zu Verhaltensauffälligkeiten wie Apathie, Aggression oder Federrupfen kommen.

Mit der Handaufzucht bekommen Sie zwar schnell einen zahmen Vogel, aber auch Naturbruten verlieren bei engerem Kontakt mit dem Menschen ihre anfängliche Scheu - man braucht nur etwas mehr Geduld. Hierbei ist zu beachten, dass sich Naturbruten am leichtesten zähmen lassen, sobald sie futterfest sind.

Generell sollte vom Kauf von Wildfängen abgesehen werden. Diese Tiere wurden vor einigen Jahren ausschließlich zur Zucht verwendet, als Stubenvögel sind sie wegen ihrer menschlichen Scheu  gänzlich ungeeignet.

Heute gibt es in den bestehenden Volierenbeständen eine große Anzahl von Wildfängen, Da seit 2007 ein generelles Importverbot für Papageien innerhalb der EU vorliegt, ist dieser Aspekt zunehmend zu vernachlässigen.

Aus meiner Sicht spricht absolut nichts dagegen, wenn ein seit vielen Jahren bestehendes (Wildfang) Zuchtpaar für weitere Zuchtzwecke innerhalb des Züchterkreises weiter verkauft wird, da es durch ihren Vorbesitzer an das Volierenleben gewöhnt ist. In unseren Kreisen wird die Züchtergemeinschaft immer älter, so dass es bei vielen Züchterkollegen zunehmend zur Aufgabe des anspruchvollen Hobbys kommt. Da entscheide ich mich als Züchter lieber für die Variante, dass ich meine Tiere vertrauensvoll in wissende Hände gebe. Natürlich ist das meine persönliche Meinung, die keinen Anspruch auf allgemeine Gültigkeit hat.

Wie ”jung” muss ein Papagei beim Kauf sein ?

Ein Papagei sollte frühestens verkauft werden, sobald er futterfest ist. Dies ist von Art zu Art unterschiedlich. Ein Graupapagei wird im Alter zwischen 12 und 14 Wochen futterfest, während es bei großen Araarten ca. 16 bis 18 Wochen dauern kann. Die meisten Nachzuchten werden in dieser Altersgruppe zum Verkauf angeboten, obwohl es für eine ausgeprägte Sozialisation vorteilhaft ist, wenn die Jungtiere bis zu einem Alter von 6 Monaten idealer Weise in einer großzügigen Jugendvoliere zusammenleben können. So können sie neben dem Spielen mit Gleichaltrigen auch noch ihre Flugmuskulatur trainieren. Das ist ein oftmals unterschätzter Punkt, denn viele Jungtiere kommen gleich nach dem Kauf in einen viel zu kleinen Käfig mit völlig unzureichender Möglichkeit des täglichen Freifluges. Somit bin ich wieder beim Thema “PAPAGEIEN MÜSSEN FLIEGEN KÖNNEN !!”

Die richtige Ernährung

Papageien müssen - wie andere Tiere auch - täglich versorgt werden. Sie brauchen den menschlichen Zuspruch und manche auch täglich ihre Kraul- und Kuscheleinheiten. Sie benötigen also Zeit, um den Kontakt mit Ihren Papageien zu pflegen.

Papageienfutter muss von guter Qualität sein, weder staubhaltig noch muffig riechen. Es sollte sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammensetzen und für die jeweilige Papageienart bestimmt sein. Auf die Fütterung von ungeschälten Erdnüssen ist ganz zu verzichten. Sie bergen eine große Gefahr von Pilzbefall (siehe Aspergillose).

Die Körnermischung sollte ca. 50-60% der Tagesration ausmachen. Obst und Gemüse dürfen nie fehlen, auch wenn es anfangs nicht angenommen werden sollte. Täglich frisches Trinkwasser gehört ebenfalls dazu. Außerdem sollten frische Zweige gereicht werden, bevorzugt genommen werden Zweige der Weide, Buche und von allen Obstbaumsorten.

Nähere Informationen zur Ernährung finden Sie unter Fütterungshinweise auf dieser Site.

[Home] [Über mich] [Meine Vögel] [Nachruf Jacky] [Suche] [gebe ab] [Fotogalerie] [Neues Graupizimmer] [Videos] [Infos Papageienkauf] [Über Graupapageien] [Haltung] [Erziehung] [Körpersprache Papageien] [Zuchttagebuch] [Zucht / Aufzucht] [Handaufzucht] [Fütterungshinweise] [Keimfutter] [Wissenswertes] [Krankheiten] [Vergiftungen] [Giftpflanzen] [Links] [Impressum] [Gästebuch]