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Teflonvergiftungen

Quelle: www.gesundheitlicheaufklaerung.de

Seit fast 50 Jahren schon sind beschichtete Teflon-Kochtöpfe und Pfannen bei Hausfrauen und in der Gastronomie sehr beliebt. Das Essen brennt nicht so schnell an, es klebt nicht an der Pfanne fest und das Teflon-Geschirr ist schnell und leicht zu reinigen. Das erspart mühhsame Arbeit.

Teflon ist die von dem Chemiekonzern DuPont eingetragene Marke für Polytetrafluorethylen(Kurzzeichen PTFE). Das ist ein Kunststoff, der sehr reaktionsträge ist und einen sehr geringen Reibungskoeffizienten aufweist. Es gibt fast keine Materialien die an diesem Kunststoff haften bleiben.

Da Teflon aus gefährlichen fluorierten Verbindungen besteht, ist es in Bezug auf gesundheitliche Auswirkungen sehr umstritten. Es besteht schon lange der Verdacht dass die Substanzen in der Teflon-Beschichtung eine karzinogene, also krebserregende Wirkung haben. Die Herstellung selbst ist schädlich für die Umwelt.

Aber wen kümmert es? Viele haben schon gehört, dass Teflon für die Gesundheit wohl nicht so gut sein soll, aber nichts genaues weiß man eben nicht. Der Chemiekonzern DuPont, der Finder und Hersteller von Teflon, bezeugt natürlich die Sicherheit und Unbedenklichkeit seines Produktes. Die Behörden und Medien berichten, dass Teflon erst bei einer starken Überhitzung über längere Zeit gesundheitlich schlechte Auswirkungen haben soll.

Tote Vögel durch Teflon-Vergiftung

Was reizende und giftige Dämpfe betrifft sind Vögel äußerst sensibel, da ihr Atmungsorgan sehr empfindlich ist. Das bedeutet, dass Vögel durch Zigarettenrauch, diverse Sprays, Abgase und verschiedene Dämpfe schnell eine Vergiftung erleiden und zu Tode kommen können.

Ein trauriges Beispiel liefert den eindeutigen Beweis dafür, dass die Dämpfe die beim Erhitzen von Teflon freigesetzt werden, giftig und nicht nur für Vögel äußerst bedenklich sind.

“Leider habe ich erst heute auf diesen Seiten die Hinweise über die Giftigkeit von PTFE-Dämpfen entdeckt. Zu spät, denn gestern sind meine beiden Nymphensittiche an Ersticken bzw. Herzversagen gestorben (innerhalb von einer halben Stunde, nachdem sie zuvor noch putzmunter gewesen waren, und ich mit Freunden Raclette gegessen hatte / nicht in der Küche).

Raclette hatten wir schon öfter gegessen und die Sittiche haben offenkundig keinerlei Probleme damit. Diesmal aber habe ich leider erstmals (und letztmals!) ein Raclette-Gerät benutzt, das nicht mit Emaille-Pfännchen ausgestattet, sondern mit PTFE (Teflon) beschichtet war. Ich möchte daher alle Vogelhalter (und nicht nur diese) vor Teflon-Produkten warnen. Es war grauenhaft, den Tod der beiden Vögel mit anzusehen und ihnen nicht mehr helfen zu können.

Selbst meine Tierärztin wusste nicht, dass PTFE-Dämpfe hochgradig toxisch sind. Bitte verbreitet diese Information weiter, damit nicht noch mehr Vögel auf diese Weise zu Tode gebracht werden!”

Quelle: Anya Feddersen - weitere Infos: www.sittich-info.de

Der Chemiekonzern DuPont hatte immer wieder bestritten, dass Teflon irgendwelche gefährlichen toxische Substanzen abgeben würde, weil die Temperaturen beim Kochen nicht ausreichend dazu wären. DuPont bestätigt, dass ihre Antihaft-Beschichtung bis zu einer Temperatur von 260 Grad Celsius völlig intakt bleiben würde und ein gesundheitliches Risiko erst bei einer Temperatur von 350 Grad Celsius auftreten könnte.

Die EWG fand jedoch heraus, dass das Kochgeschirr aus Teflon bereits nach zwei bis fünf Minuten und schon bei 237 Grad Celsius giftige Partikel und Dämpfe entwickelt. Durch diese Gifte können Vögel sterben die sich mit im Raum aufhalten (Vögel haben ein äußerst sensibles Atmungsorgan) und bei Menschen kann es zum sogenannten “Polymeren Fieber” kommen.

Außerdem können schon beim Vorheizen solch hohen Temperaturen erreicht werden. Die Forscher der EWG stellten fest, dass Bratpfannen mit einer Teflon-Beschichtung bereits nach fünf Minuten eine Temperatur von über 380 Grad erreichen können.

Es wurde dazu noch festgestellt, dass Teflon-Pfannen bei 360 Grad schon mindestens sechs verschiedene Giftstoffe abgeben können, die karzinogen (krebserregend) wirken und auch als globale Umweltgifte bekannt sind (reichern sich in der Umwelt an).

Ein Stoff darunter kann bereits in geringer Dosis tödlich für den Menschen sein, es handelt sich dabei um Fluoropolymer.

Fazit von Frank Bauer:
Wer Haustiere und insbesondere Vögel in der Wohnung hält, sollte gänzlich auf teflonbeschichtete Produkte verzichten. Wir hatten ebenfalls eine große Teflonpfanne in Gebrauch; nachdem ich die Berichte zu der Problematik gelesen hatte, wurde diese zeitnah entsorgt. Wir sind mittlerweile gänzlich auf Edelstahlpfannen umgestiegen.
Es gibt im Internet eine Vielzahl weitere Studien und Berichte zu diesem Thema. Wer noch weitere Informationen zu diesem Thema benötigt, der findet über Google eine Vielzahl weiterer Reportagen.

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