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Infos zum Graupapagei

ein Bericht von Papageien-Aue.de

Allgemeines zur Papageienart

Der Graupapagei (Psittacus Erithacus) zählt zur Familie der Papageien (Psittacidae). Es gibt zwei Unterarten, und zwar den Kongo- Graupapagei (Psittacus Erithacus Erithacus), dessen Verbreitungsgebiet eher das zentrale Afrika ist, und den etwas kleineren Timneh- Graupapagei (Psittacus Erithacus Timneh), der im Westen Afrikas zu Hause ist. Beide sind in erster Linie Bewohner tropischer Regenwälder. Der Lebensraum umfasst jedoch auch Mangrovensümpfe und Feuchtsavannen, wobei ihr Vorkommen an das Verbreitungsgebiet der Ölpalme gebunden zu sein scheint, von deren Früchten sie sich hauptsächlich ernähren.

Der Kongo - Graupapagei ist mit 28 bis 40 cm Körperlänge und einem Gewicht von 400 bis 490 g der größte Papagei Afrikas. Infolge seines kurzen Halses, des gedrungenen Körpers und seiner kräftigen Beine macht er einen sehr kompakten Eindruck. Mit Ausnahme der roten Schwanzfedern hat dieser Papagei - wie der Name schon sagt - ein graues Gefieder, wobei die Federn an Kopf und Brust hell umsäumt sind. Augenumgebung und Wachshaut sind unbefiedert und weißlich gefärbt, der kräftige Schnabel ist dunkelgrau bis schwarz, die Füße sind grau, die Iris ist gelblich. Der Timneh - Graupapagei ist nicht nur deutlich kleiner, sondern auch an seinem dunkler grauen Gefieder, rotbraunen Schwanzfedern und einem fleischfarbenen Oberschnabel mit schwarzer Spitze zu unterscheiden. Äußere Geschlechtsmerkmale sind bei beiden Unterarten nicht vorhanden.

Graupapageien sind ausgesprochen gesellige Vögel. Außerhalb der Brutzeit leben sie in großen Schwärmen, die nicht selten mehrere Hundert Vögel umfassen. Die Tiere übernachten gemeinsam auf Schlafbäumen und fliegen morgens zusammen Wasserstellen an oder gehen auf Nahrungssuche, wobei sie die Früchte der Ölpalme bevorzugen. Auch Mais oder andere Getreidesorten werden nicht verschmäht, wenn Getreidefelder in der Nähe sind. Das Ganze wird von lautem Kreischen und Pfiffen begleitet, die der Verständigung dienen. Brutwillige Paare sondern sich vom Schwarm ab.

Anschaffung

Graupapageien können 60 Jahre alt werden. Sie gelten als äußerst sensibel und sind deshalb sehr anspruchsvoll in Pflege und Haltung. Oft werden sie wegen ihrer Sprachbegabung angeschafft und dann als Einzeltier gehalten. Wenn man sich jedoch vergegenwärtigt, dass die Tiere in ihrer Heimat in riesigen Schwärmen leben, kann man sich unschwer vorstellen, dass ein Graupapagei auch bei viel menschlicher Zuwendung allein nicht artgerecht gehalten werden kann. Oft zeigen einzeln gehaltene Tiere spätestens nach Eintreten der Geschlechtsreife schwere Aggressionen und Verhaltensstörungen bis hin zum Federrupfen, was sie auch bei Änderung der Haltungsbedingungen meist nicht mehr ablegen. Außerdem muss berücksichtigt werden, dass nicht alle Graupapageien begabt dafür sind, Worte und Laute nachzuahmen, sondern dass es durchaus viele Vögel gibt, die niemals sprechen lernen.

Beim Kauf von Graupapageien sollte gänzlich auf Wildfänge verzichtet werden. Seit Anfang 2007 ist die Einfuhr von Papageien in die EU wegen der Vogelgrippe gesetzlich verboten, es gibt nur noch wenige Ausnahmen. Mittlerweile wird der Graupapagei bei vielen Züchtern erfolgreich nachgezogen, so dass die Auswahl an Naturbruten und Handaufzuchten zu vernünftigen Preisen sehr großzügig ist.

Es gibt sehr viele gute Bücher zum Thema der Haltung von Papageien, und auch das Internet bietet hierzu viel Informatives. Bevor man einen Graupapagei für viele Jahrzehnte in seinem Haushalt aufnimmt, kann man sich gar nicht gründlich genug informieren. Dazu gehört z.B. auch, eventuelle Allergien gegen Federn oder Federstaub auszuschließen, und sich frühzeitig Gedanken darüber zu machen, wer die Tiere bei Urlaubsabwesenheit in ihrer gewohnten Umgebung betreuen kann. Nicht zu vernachlässigen sind bei solchen Überlegungen auch die Lautäußerungen der Tiere (Kreischen und gellende Pfiffe). Nicht wenige Papageienfreunde sehen sich durch Nachbarschaftsklagen gezwungen, ihre Vögel später wieder abzugeben.

Haltung

Der Graupapagei ist einer der am häufigsten als Heimtier gehaltenen Papageien. Damit er sich wohl fühlt, benötigt er einen Partner. Ideal ist es, wenn Tiere angeschafft werden, die ihren Partner bereits gefunden haben, denn nicht alle Graupapageien harmonieren miteinander. Wenn sehr große Volieren oder ein Vogelzimmer zur Verfügung stehen, ist die Haltung einer Kleingruppe möglich, in der sich die Tiere selbst zu Paaren zusammenfinden können.

Anmerkung von Frank Bauer:

Dieses Experiment lebe ich mit meinen Tieren, bislang habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Zur Zeit sitzen meine 8 Graupis in einem 24m² großen Raum mit einem 6m² großem Freiflug, wo sie das Gruppenfeeling voll ausnützen können. Im Laufe dieses Jahres werde ich die einzelnen Paare separat setzen, damit sie in Ruhe dem erhofften Brutgeschäft nachgehen können. Die Youngster Nico und Lilly werde ich vorerst in einer größeren Voliere im Garten belassen, da ich das Papageienzimmer bis Anfang Juni für ein Zuchtpaar Hellrote Aras herrichten möchte.

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass nur einzeln gehaltene Vögel handzahm werden können. Die Vögel schließen sich häufig sowohl an ihren Partner als auch an den Menschen an und verlangen dann eine äußerst intensive Zuwendung. Meine Graupis sind alle zahm, und besonders zwei von ihnen sind sehr anhänglich. Wenn ich morgens die Tür zum Papageienzimmer öffne, dann werde ich zuerst von Nico im direkten Anflug begrüßt. Anschließend tut es ihm Jimmy gleich; nicht selten raufen die beiden um den besten Platz auf meiner Schulter.

Der Graupapagei benötigt täglich ungefilteres Sonnenlicht. Im Bereich des Käfigs sollte eine spezielle “Papageienlampe” (z.B. Arcadia Bird Lamp) zum Einsatz kommen, wenn die tägliche Sonnenlichtbestrahlung nicht gewährleistet werden kann.

Für die Unterbringung eines Graupapageien-Paares sind die bekannten runden Käfige, zumal mit nicht einmal zum Klettern geeigneten senkrechten Gitterstäben, völlig ungeeignet. Im "Gutachten über Mindestanforderungen an die Haltung von Papageien" des Verbraucherministeriums ist festgelegt, dass Graupapageien in Volieren von zumindest 200x100x100 cm (L x B x H) gehalten werden sollten.

Erziehung

Graupapageien besitzen einen kräftigen Schnabel , und somit ist eine konsequente Erziehung für ein funktionierendes Zusammenleben notwendig. Zuerst muss definiert werden, was die Vögel dürfen und was sie nicht dürfen. Dann werden für Lob, Tadel und Verbote Kommandos definiert. Wichtig ist, dass diese Kommandos von allen Familienmitgliedern gleichermaßen eingesetzt werden: Lob besteht aus einem lobenden Wort und einem Leckerli. Tadel besteht aus einem Wort, Strafe ebenfalls, wobei man danach die Vögel am besten eine Zeitlang ignoriert. Strafe kann auch mal sein, den Schnabel festzuhalten - nie aber Schläge oder ähnliches.

Anmerkung von Frank Bauer:

Das Wichtigste in der Erziehung ist Konsequenz. Bevor man Graupapageien Tricks und Finessen beibringt, muss die Grunderziehung sitzen. Wenn die Vögel dann "gehorchen" (Papageien ordnen sich nicht unter, aber sie tun gerne, was uns und Ihnen gefällt, wenn dann zur Belohnung mit ihnen gespielt wird und sie gelobt werden), sollte ein Notprogramm eingeübt werden. Dies besteht aus mindestens drei Elementen: Gewöhnung an einen Handschuh für den Notfall, das spielerische Üben des Hineingehens in eine Transportbox (wegen eventueller Tierarztbesuche) und die Aufnahme von Medizin (im Wasser oder einem Brei, den sie gern mögen und bestimmt fressen). Näheres dazu im Kapitel Erziehung auf dieser Site.

Graupapageien sind sehr begabt. Die meisten von ihnen sind sehr gute Sprecher, andere wiederum pfeifen gern ganze Melodien nach oder imitieren alle Arten von Geräuschen (sehr beliebt sind bei meinen Vögeln digitale Handytöne oder das Klingeln des Telefons). Durch beständiges Vorsingen, Vorpfeifen oder Vorsprechen kommt es relativ häufig zur Imitation durch den Graupapagei. Dies sollte überschwänglich gelobt und mit einem Leckerli belohnt werden. Die Sprach- bzw. Wiedergabe-Begabung der Grauen zu fördern ist durchaus sinnvoll, weil man zum einen seine Freude daran haben kann, zum anderen viele Tiere diese erlernten Geräusche statt ihrer ursprünglichen Schreie verwenden. Allerdings gibt es unter den Grauen auch Exemplare mit weniger ausgeprägter Begabung, dies sollte stets bedacht werden.

Ernährung

Graupapageien sollten so abwechslungsreich wie möglich ernährt werden. Die Grundnahrung stellen Körnermischungen dar mit Kürbiskernen, geringem Anteil an Sonnenblumenkernen und Nüssen, ebenso gequollene und gekeimte Körner (Buchweizen, Hanf, Hirse, Kardi, Mais, Nackthafer oder geschälter Hafer, ungeschälter Reis, Weizen), Keimfutter, Grünfutter, Sämereien, Blüten und Knospen. Auf beste Qualität muss viel Wert gelegt werden, da gerade falsch gelagerte Nüsse zu schweren Atemwegserkrankungen wie Aspergillose führen können, weswegen auch auf ungeschälte Erdnüsse generell verzichtet werden sollte.

Neben Körnermischungen benötigen Graupapageien unbedingt verschiedenste Sorten Gemüse, Wurzeln und Knollen, wie z.B. Erbsen, Gurken, frische Maiskolben, Möhren, Paprikaschoten, Radieschen, Sellerie, Tomaten, Zucchini. Dazu handelsübliches und exotisches Obst und Brom- beeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, auch Beeren und Früchte aus der freien Natur, die man natürlich nicht gerade an stark befahrenen Straßen sammeln sollte. Ebenso ist Grünfutter unverzichtbar (Grüner Salat, Kresse, Mangold, Petersilie, Spinat u. ä.).

Eine empfehlenswerte Futtermischung wurde in Zusammenarbeit mit dem Loro Parque in Teneriffa entwickelt: African Parrot Loro Parque Mix von Versele ist eine angereicherte Samenmischung, speziell zusammengesetzt für alle afrikanischen Papageien, wie Graupapageien, Kongo- Papageien und Rotbauch - Papageien. Alle Prestige Premium Loro Parque Mischungen sind mit einem sehr abwechslungsreichen Angebot von Samen und Getreidesorten versehen und enthalten eine Anzahl von Leckereien für Papageien, wie z.B. gepuffte Getreidesorten, Kürbiskerne, Hagebutten, getrocknete Pepperoni und Zirbelnüsse. Diese Premium-Grundnahrung ist angereichert mit 8 % Maxi VAM Körnchen, die für eine Extrazufuhr von Vitaminen, Aminosäuren und Mineralien sorgen. Diese artenspezifische Mischung wurde in Beratung mit dem wissenschaftlichen Team vom Loro Parque zusammengestellt und wird im Park als Basisfutter für alle afrikanischen Papageien verwendet. Nachdem diese Mischung mit Erfolg im berühmten Loro Parque auf Teneriffa angewendet wurde, steht sie jetzt auch anderswo jedem Papageienhalter zur Verfügung.

Anmerkung von Frank Bauer:

Empfehlenswert für zwischendurch ist speziell für Graupapageien die Papageien Super Diät-Mischung von Versele. Diese enthält keinerlei Sonnenblumenkerne, und sorgt für eine ausgewogene, fettarme Ernährung und sollte an zwei Tagen in der Woche gereicht werden (hilft gegen Verfettung der Vögel). Es können im geringen Maße weiße Sonnenblumenkerne zugemischt werden.

Warum sollte man nicht zuviel Sonnenblumenkerne geben? Diese Kerne enthalten viel Öl und Fett, und ist für Graupapageien so appetitlich wie für uns Menschen eine Tafel Schokolade. In Maßen ist alles in Ordnung, nur der übermäßige Verzehr sorgt für eine einseitige Ernährung, und das wiederum kann nicht der Gesundheit des Vogels zuträglich sein.

Ich füttere zusätzlich zum ausgewogenen Körnerfutter auch extrudierte Pellets von Versele, speziell P15 Tropical. Hier hat der Vogel nicht die Möglichkeit, um sich seine Lieblingssamen heraus zu suchen, sondern er bekommt alle Bestandteile an verschiedenen Sämereien zu fressen.

Wenn der Graupapagei abwechslungsreich und hochwertig ernährt wird, ist eine zusätzliche Vitaminzufuhr oftmals unnötig. In Zeiten der Mauser oder bei besonderen Stresssituationen kann man ein Multi-Vitaminpräparat verabreichen. Da Papageien jedoch im Freiland zur Deckung ihres Mineralstoffbedarfs Erde aufnehmen, müssen sie in Volierenhaltung zusätzlich zum Futter Mineralstoffe angeboten bekommen, die im Handel erhältlich sind. Taubengrit oder Sepiaschalen werden hierbei sehr gerne genommen. Als durchgängig zu reichendes Vitaminpräparat eignet sich Panta 20, welches per Sprühstoß zum frischen Wasser oder Tee gegeben werden kann.

Ich empfehle, jedem Papagei zweimal im Jahr eine Kur mit Lactobakterien zu verabreichen. Lactos sorgen für den Aufbau einer gesunden Darmflora, und steigern somit Vitalität und Wohlbefinden der Vögel. Besonders notwendig ist dies nach einer abgeschlossenen Behandlung mit Antibiotika oder wenn Sie Neuzugänge in Ihren Bestand aufnehmen. Hier eignen sich besonders PT12 Lactobakterien für Vögel. Auch Prime ist ein sehr gutes Ergänzungspräparat, welches als Obstzusatz jeden Morgen über einen längeren Zeitraum gegeben werden kann.

Wichtig ist natürlich stets sauberes Trinkwasser. Und es versteht sich von selbst, dass die Futter- und Trinknäpfe sowie etwaige ständige Badestellen täglich ein- bis mehrmals und die Volieren mindestens einmal pro Woche gründlich gesäubert werden müssen. Die Futternäpfe sollten einmal pro Woche desinfiziert oder aber in der Geschirrspülmaschine gereinigt werden. Dies beugt vor allem einer möglichen Infektion mit Schimmelpilzen und anderen Krankheiten vor.

Ich gebe meinen Papageien eine Teemischung aus kaltem Kamillen- und Fencheltee zu trinken. Warum dieses? Fencheltee sorgt für einen guten Stoffwechsel und spült dabei die Nieren kräftig durch. Dies ist wichtig, weil sich speziell bei älteren Vögeln mit den Jahren Probleme mit den inneren Organen durch falsche Ernährung und andere Umwelteinflüsse einstellen können.

Gefahren im Alltag

Anmerkung von Frank Bauer:

Die meisten Unfälle mit Papageien und Sittichen passieren in unbeobachteten Momenten beim täglichen Freiflug. Deshalb lassen Sie ihre Vögel niemals unbeaufsichtigt in der Wohnung fliegen. Wie schnell machen sich die Kobolde an einem Stromkabel oder einer Gardinenschnur zu schaffen, was meist einen tödlichen Ausgang nimmt. Gardinenschnüre bestehen aus hochgiftigem Blei, und sorgen bei den Vögeln für eine starke Bleivergiftung. Deshalb gehen Sie bitte schon im reinen Verdachtsfall zum Tierarzt. Wenn sich erste Symptome zeigen, kann es meist schon zu spät für Ihren gefiederten Freund sein.

Bei Gewährung von Freiflug muss darauf geachtet werden , dass viele Zimmerpflanzen bei den Vögeln Vergiftungen hervorrufen können. Am besten ist es deshalb, wenn innerhalb des für die Vögel zugänglichen Wohnungsbereiches völlig auf giftige Pflanzen verzichtet wird. Dazu gehören z.B. Alpenveilchen, Azaleen, Calla, Christusdorn, Dieffenbachia, Erikagewächse, Euphorbien, Flamingoblume, Hyazinthen, Maiglöckchen, Oleander, Philodendron, Rhododendron, Weihnachtsstern, Wolfsmilchgewächse und Zimmerfarn. Eine detailierte Auflistung der meisten giftigen Zimmerpflanzen finden sie unter diesem Link.

Wichtig ist auch zu beachten, dass klare Scheiben, die nicht von Gardinen verdeckt sind, von Vögeln häufig als Öffnung in einen anderen Raum betrachtet werden. Es ist daher unabdingbar, dass Glasscheiben als "undurchdringlich" kenntlich gemacht werden, sei es durch Gardinen, durch herabgelassene Jalousien oder aber durch Fensterbilder. Nicht selten können dadurch Genickbrüche verhindert werden.

Krankheiten und Mauser

Da sie keine Zugvögel sind, sondern in Zonen mit gleichmäßigem Klima leben, fallen Graupapageien - wie übrigens alle Papageien - nicht in eine Vollmauser, sondern wechseln im Laufe des Jahres einen Großteil ihrer Federn. Sie erscheinen deshalb das ganze Jahr über in gleich schönem und vollständigem Federkleid, wenn sie sich nicht infolge psychischer Beeinträchtigungen selbst die Federn ausreißen.

Graupapageien sind bei guter Haltung und ausgewogener Ernährung nicht sehr krankheitsanfällig. Dennoch gibt es Krankheiten, die beim Ausbruch sehr gefährlich werden können und oftmals Verluste zur Folge haben. Ein verantwortungsbewusster Papageienhalter beobachtet seine Tiere deshalb täglich sehr genau und sucht bei Auffälligkeiten mit seinem erkrankten Grauen umgehend einen erfahrenen Tierarzt auf, da viele Selbstbehandlungsversuche mehr Schaden als Nutzen anrichten. Werden die Tiere in Paarhaltung oder im Schwarm gehalten, muss die Beobachtung besonders sorgfältig sein, da auch kranke Tiere bemüht sind, sich gesund zu zeigen.

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