Willkommen in der Casa del Graupi
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Wissenswertes

ein Bericht von Frank Bauer

Viele Tipps über Haltung, Pflege und Umgang mit Papageien kann der Papageienfreund in den einschlägigen Fachbüchern nachlesen. Doch was ist, wenn über das spezielle Problem in keiner Literatur etwas zu finden ist ? Muß ich gleich bei jeder Kleinigkeit zum Tierarzt ? Was für Hausmittel gibt es, die ich ohne Probleme verwenden kann ?

Es sind praktische Erfahrungen aus dem täglichen Züchteralltag, welche ich hier unter diesem Kapitel veröffentlichen möchte.

Hornausbrüche aus dem Schnabel

Bei vielen Papageien kommt es vor, dass sich aus dem Schnabel Hornfragmente ablösen, so dass er zur Schnabelspitze hin instabil wird (je nachdem wie groß der Ausbruch ist). Die Folge kann sein, dass beim Benagen von Ästen oder anderer Hartgegenstände der Schabel an der schwachen Stelle abbrechen kann, was den Vogel bei der Nahrungsaufnahme behindert und ihm große Schmerzen zufügt.

Um den Schnabel zu pflegen und ihm für das Wachstum wichtige Substanzen zuzufügen, wird der Schnabel täglich mit Ballistol - Öl eingerieben, welches vor allem bei Pferden und anderen Huftieren zum Einsatz kommt. Hufe bestehen wie der Vogelschnabel aus Horn, und deswegen kann es ohne Bedenken verwendet werden.

Dankeschön an Petra Schmeling, die mir diesen Tipp gegeben hat.

Schutz vor Schnabelverletzungen

Vielleicht kennt der eine oder andere die Situation: Dem Graupapagei wurde bei Streitereien ein Zeh abgebissen.

So ist es meinem Linus ergangen. Schlimm genug, dass der Zeh zur Hälfte abgetrennt war; nach einigen Tagen fing er selbst an, sich den übrig gebliebenen Stumpf weiter zu verkürzen. In diesem Fall hilft nur eine Manschette, welche beim Tierarzt zu beschaffen ist.

Es ist darauf zu achten, dass die Manschette richtig am Hals befestigt wird. Nach einigen erfolglosen Versuchen mit Heftklammern bin ich auf die Idee gekommen, die Manchette mit Schrauben zu befestigen. Hierzu muß in die Manchette ein paar Löcher von ca. 4 - 5mm Durchmesser gebohrt werden, und diese dann mit passenden Schrauben, Muttern und Unterlegscheiben verschlossen werden. Diese Schließtechnik ist auch für den cleversten Graupi nicht zu knacken.

Abschaffung der Gehegegenehmigung für Volieren bis 50 m² in Niedersachsen

Den Bericht hierfür finden Sie hier.

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